Optische Sensoren sind überall verbaut

August 28, 2007


Mit dieser Sensorart sind alle modernen Fotoapparate und Kameras ausgestattet. Sie messen das vorhandene Licht und die Entfernung zum Objekt. Mit den Messergebnissen können die Automatikprogramme die optimalen Kameraeinstellungen herbeiführen. Verwendet werden elektronische Bausteine, die ihren Widerstandswert entsprechend der Lichtstärke verändern. Ähnlich wie die Temperatursensoren sich bei Temperaturänderungen verhalten. Mit den optischen Sensoren sind viele komfortable Automatismen im Alltag möglich geworden. So schaltet sich bei einigen Autos das Licht automatisch ein oder aus, wenn es zu dämmern beginnt.

Bildschirme von Bordcomputern oder Navigationsgeräten schalten zwischen einem angenehmen Anzeigemodus für Tageslicht oder Dunkelheit selbständig um. Mit einem Regensensor wird der Scheibenwischer automatisch ein- oder ausgeschaltet. Er regelt auch die Intervallhäufigkeit bei schwachem Regen automatisch. Der Regensensor reagiert dabei nicht auf Feuchtigkeit, sondern er beobachtet sozusagen ein kleines Stück der Frontscheibe und misst den Lichtdurchlass. Anhand der Lichtmenge kann die Wassermenge auf der Scheibe bestimmt werden. Auch im Haushalt hat diese Technik Einzug gehalten. Bei modernen Wasch- und Spülmaschinen kontrolliert ein optischer Sensor den Schmutzgehalt des Wassers. Er misst dafür zwischen zwei Punkten die Lichtdurchlässigkeit des Wassers.

Ist es verschmutzt, lässt es wenig Licht durch. Anhand dieses Messergebnisses steuert der Sensor das Abpumpen des Schmutzwassers und lässt frisches Wasser zulaufen. So wird wertvolles Wasser gespart, weil ein Austausch nur bei Notwendigkeit vorgenommen wird. Optische Sensoren sind auch in der Lage Farben zu erkennen. In modernen Backöfen oder Mikrowellen wird so die Funktion der Bräunungsautomatik ermöglicht. Der Sensor beobachtet die Speisenoberfläche und meldet den erreichten Bräunungsgrad an die Heizelemente. Diese arbeiten dann stärker oder schwächer, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.





Back to Top