Sicherheit

August 28, 2007

Altbekannt sind die Sensoren des Antiblockiersystems, die die Drehbewegung der Räder überwachen und bei Blockieren für Sekundenbruchteile die Bremse lösen. So bleibt das Fahrzeug lenkbar. Mit einer intelligenten Verknüpfung dieser Sensoren zur Drehbewegung an allen vier Rädern, kann das Schleudern eines Fahrzeuges erkannt werden. Die Elektronik kann aus den Meldungen der vier Sensoren errechen, welches Rad gezielt abgebremst werden muss, damit das Schleudern schon im Ansatz erstickt wird. Bei manchen Fahrzeugen ist dieses Antischleuderprogramm sogar für einen Anhänger wirksam.

Dabei erkennt das Auto automatisch, ob ein Anhänger am Fahrzeug angekuppelt ist. Die gleichen Sensoren an den Rädern werden auch zur Verhinderung von durchdrehenden Rädern verwendet. Die Sensoren melden der Motorsteuerung das beginnende Durchdrehen und die Elektronik verringert automatisch die abgegebene Leistung. Sie nimmt sozusagen Gas weg. Auch hier wird aktiv Energie gespart und die Umwelt geschont. Drucksensoren im Inneren der Reifen können über Funk dem Bordcomputer gefährlichen Druckverlust melden.

Ein sehr bekannter Sensor ist die Lambdasonde im Auspuff. Sie ermittelt mit ihrem Sensor die Abgaswerte des Motors und meldet die Ergebnisse der Motorsteuerung. Diese kann damit den Zündzeitpunkt und die Gemischaufbereitung für die Verbrennung genau steuern. So wird der Verbrennungsvorgang optimal für höchste Leistungsausbeute und geringste Umweltbelastung geregelt.



Back to Top