Wärmesensoren im Alltag

August 28, 2007


Sie erkennen Wärmequellen oder ihre Veränderung. Je nach Temperatur erhöht oder senkt sich der Widerstand eines elektronischen Bauteiles und lässt mehr oder weniger Strom fließen. Die Stromstärke hängt direkt mit der herrschenden Temperatur zusammen. So können Temperaturen in Flüssigkeiten, an Gegenständen oder der Luft gemessen werden. Der altbekannte Bewegungsmelder funktioniert auf einem anderen Wärmeprinzip. Er überwacht eine Fläche von mehreren Quadratmetern und erkennt bewegliche Wärmequellen darin.

Eigentlich misst er also gar keine Bewegung, sondern Wärmeabstrahlung. Wir finden Temperatursensoren im Kühlschrank, wo sie den Kühlkompressor bei Bedarf ein- und ausschalten. Die Heizungsregelung misst die Raumlufttemperatur und regelt so lange die Zufuhr von Heizleistung, bis der eingestellte Sollwert erreicht wird. Im Auto informiert uns das Ergebnis des Sensors über die Kühlwassertemperatur.

Ein anderer Sensor überwacht für die Klimaautomatik die Innenraumtemperatur und hält sie durch Kühlen oder Heizen konstant. Eine weitere Regelung als das Einstellen der Wunschtemperatur ist nicht erforderlich. In der Spül- Waschmaschine arbeiten ebenfalls Temperatursensoren. Sie überwachen die Aufheizung des Waschwassers auf die eingestellte Temperatur. Backöfen und Elektroherde werden ebenfalls über Wärmesensoren gesteuert.




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